Taunusanlage 20

Sanierung im Rahmen des Denkmalschutzes,

Frankfurt am Main

Das barock-klassizistische Gebäude aus dem Jahr 1898-1903 steht als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz und soll einer adäquaten Nutzung zugeführt werden. Der ehemalige Stammsitz der Frankfurter Versicherungs AG, heute Allianz SE, ist mit einer hochwertigen Natursteinfassade mit zahlreichen Skulpturen und Ornamenten verkleidet und wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalbehörde einer umfangreichen und aufwändigen Fassadensanierung unterzogen. Ziel der behutsamen Sanierung war es, das ehemalige Erscheinungsbild des Gebäudes wieder herzustellen.

Taunusanlage 20

Die beiden 800 kg schweren Sandsteinfiguren über dem Haupteingang waren sehr beschädigt, daher wurden die beiden Putti originalgetreu rekonstruiert. Auch die Sandsteinreliefs wurden aufwendig restauriert und teilweise ersetzt, ebenso das schwarze schmiedeeiserne Hauptportal. Die 140 alten Fenster wurden durch massive Eichenholzfenster mit profiliertem Kämpfer ersetzt. Die Holzrollläden erhielten, nach historischem Vorbild, handwerklich eingefräste Licht- und Luftschlitze und lassen sich in den sanierten historischen Ausstellerschienen nach außen öffnen. 

 

 

Das bestehende Dachtragwerk ist zurückgebaut worden und ein neues Tragwerk in Holzbauweise geschaffen. Das filigrane sattelförmige Glasdach über dem lichtdurchfluteten Atrium wurde im konstruktiven Austausch mit dem Denkmalamt saniert.

Bauzeit:
2022–2025
Bruttogrundfläche:
4.400 m²
Typologie:
Modernisierung

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