Haus der Demokratie

Ideenwettbewerb,

Frankfurt am Main

Um die Bedeutung der Demokratie in Frankfurt lebendig zu halten, soll die Paulskirche durch ein Haus der Demokratie ergänzt werden. Ziel ist es, sowohl an die deutsche Demokratiegeschichte und die Nationalversammlung von 1848 zu erinnern als auch aktuelle Themen der Demokratie zu vermitteln.

 

 

Unser gemeinschaftlicher Wettbewerbsbeitrag mit Fabre Speller Architectes sieht sich als Mittler zwischen Geschichte und Zukunft. Als Angebot zum Hinterfragen und Erneuern. Der Entwurf pflanzt das Haus der Demokratie in historischem Grund, an historischer Stelle, im Stadtgrundriss. Die Leichtigkeit des offenen und einladenden Gebäudes wurzelt in Wissen und Geschichte. Am ehemaligen Standort der alten Börse gedeiht die gegenwärtige Auseinandersetzung mit der Demokratie. Die den Paulsplatz schützende, neue Kubatur nimmt sich maßstäblich gegenüber dem Bestand zurück und steht modern im Ensemble mit dem Bestand, klar, offen und zukunftsweisend. Das Fundament für den öffentlichen Diskurs wurzelt im Foyer, das Café dient als Treffpunkt und Schnittstelle ins öffentliche Leben, die zukunftsweisende Arbeit findet in den darüber schwebenden und die Strukturen durchbrechenden Laboren und Thinktanks mit Strahlkraft statt.

Wettbewerbsbeitrag

Fertigstellung:
2025
Projektarchitekt:
MOW Architekten & Fabre Speller Architectes
Typologie:
Bildungsstätten

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