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MOW plant autofreies Wohnquartier in Langen

29.09.2017 – #Arbeiten

Bereits im vorgeschalteten Bieterverfahren setzte sich die FRANK-Gruppe mit Ihrem Angebot und dem städtebaulichen Entwurf von MOW Architekten gegen die anderen Investoren durch. Das nach einer früheren Metallwarenfabrik benannte Grundstück zwischen Mosel- und Weserstraße umfasst 15.000 Quadratmeter, grenzt direkt an die Stadtwerke an und erstreckt sich bis zur Liebigstraße. Mit seiner zentralen Lage in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof Langen ist das Areal ist ein zentrales Puzzleteil für das neue Entwicklungsgebiet, das von der Nordumgehung bis zur Westendstraße und von der Bahnlinie bis zur Hans-Kreiling-Allee reicht. In den kommenden Jahren sollen hier auf insgesamt 28 Hektar Grund und Boden Häuser für rund 2.500 Bewohner entstehen.

Die aktuelle Planung sieht für die Rodehau-Fläche 105 Wohnungen in mehrgeschossigen Gebäuden, 13 Reihenhäuser und zwei Tiefgaragen vor. Dabei verteilen sich verschiedene Wohnformen von Reihenhäusern über Geschosswohnungen bis hin zu Townhäusern auf insgesamt zehn Gebäudekörper. Entlang der S-Bahn Bahn sind vier Geschosse plus Staffelgeschoss vorgesehen. Im Anschluss daran wird es ein Stockwerk niedriger. Der MOW-Entwurf sieht ein autofreies Quartier vor, das von mehreren Fußgänger- und Radwegen durchzogen ist und mit drei Quartiersplätzen attraktive Begegnungsstätten für Bewohnerinnen und Bewohnern bietet.

Bürgermeister Frieder Gebhardt hebt hervor: „Da entsteht ein Mix an Wohnungen, die sowohl junge Familien mit kleinerem Portemonnaie aus unserer Stadt als auch gut situierte Neubürger, die beruflich nach Frankfurt pendeln, ansprechen werden. Mich überzeugt das Konzept mit einer hochwertigen und frischen Architektur und einer großzügigen Freiflächengestaltung. Das wertet nicht nur das neue Viertel, sondern ganz Langen weiter auf.“ Bevor die Bagger anrollen, muss allerdings erst noch Planungsrecht hergestellt werden. Nach Erarbeitung des Bebauungsplans könnte der Startschuss für Bauarbeiten Anfang 2019 fallen.

Projektseite

Pressemitteilung der FRANK-Gruppe